Texte der radikal Linken – widerständig und unversöhnlich!
Christopher Wimmer (Hg.)

»Where have all the Rebels gone?«

Perspektiven auf Klassenkampf und Gegenmacht

ISBN 978-3-89771-277-5
Erscheinungsdatum: März 2020
Seiten: 304
Ausstattung: Softcover, Klappbroschur
ca.
18,00 €

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Beschreibung

Nazis ziehen angstfrei durch die Straßen, Antifeminist*innen streuen unbehelligt ihren Hass, Rassist*innen beherrschen die Kommentarspalten und die Stammtische. Was tun angesichts der gesellschaftlichen Stimmung, der Stärke der Menschenfeinde und der womöglich eigenen, individuell erfahrenen Ohnmacht?

Der Sammelband sucht nach revolutionären Splittern – und findet sie! Die Textsammlung dokumentiert historische Erfahrungen, die die radikale Linke im letzten Jahrhundert gemacht hat, setzt sich mit Konzepten von Gegenmacht auseinander, die im 20. Jahrhundert erprobt wurden, und lässt Aktivist*innen der Gegenwart zu Wort kommen. Dabei geht die Perspektive weit über Deutschland hinaus und betrachtet Widerstände weltweit. Welche Kämpfe werden gekämpft, welche Methoden und Aktionsformen gibt es, was können wir aus der Vergangenheit lernen?

Ziel ist es, Geschichte sichtbar und die Erfahrungen für den heutigen Widerstand nutzbar zu machen – als Erinnerung und Ansporn zugleich. Die Autor*innen bleiben kämpferisch und stehen laut und entschieden für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen ein.

Autor_innen

Christopher Wimmer

Christopher Wimmer - Foto von Andreas DommaChristopher Wimmer lebt in Berlin. Er arbeitet als Soziologe und beschäftigt sich dabei mit Klassenpolitik und Feminismus. Journalistisch schreibt er regelmäßig zu Digitalisierung, Theorie und Aktivismus. Er ist in postautonomen Zusammenhängen aktiv.


Torsten Bewernitz

Torsten Bewernitz (Mannheim, geb. 1975): Studium der Politikwissenschaft, Soziologie, Deutschen Philologie und Philosophie. Autor u.a. für die »Direkte Aktion« und die »Graswurzelrevolution«. Forschungsarbeiten zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. U.a. Autor von »Global X. Kritik, Stand und Perspektiven der Antiglobalisierungsbewegung«, Unrast 2002, und Herausgeber von »Die neuen Streiks. Geschichte – Gegenwart – Zukunft«, Unrast 2008.


Sebastian Lotzer
Unsichtbares Komitee
Andrea D'Arti
Zwangsräumung verhindern
Antifa Westberlin
TOP B3rlin
Anti-Authoritarian Movement
Daniel Kulla
Nick Brauns
Alèssi Dell'Umbria
Detlef Hartmann

Detlef Hartmann, Jg. 1941, seit Ende der 1960er ununterbrochen aktiv in sozialen, insbesondere Häuserkämpfen, immer in offener Gegnerschaft gegen formelle Parteibildungen, marxistische Orthodoxie und den Glauben an die Möglichkeit kampfunabhängiger objektiver wissenschaftlicher Erkenntnis.
Nach Studium in Hamburg und Berkeley, einem Zentrum der 68er Revolten und Bewegung gegen den Vietnamkrieg, Anwaltstätigkeit in Köln vor allem im Kontext der Kämpfe gegen Stadtsanierung, Vertreibung, Psychiatrie, Ausländerpolitik. Ehemaliger Mitarbeiter der Zeitschrift Autonomie und danach bis heute im Redaktionskollektiv der Materialien für einen neuen Antiimperialismus.
Buchveröffentlichungen u a. Leben als Sabotage, »Empire« – linkes Ticket für die Reise nach rechts, Cluster – Die neue Etappe des Kapitalismus, Krisenlabor Griechenland. Ausgewählter Überblick über sonstige Publikationen in www.materialien.org


Roman Danyluk

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