Gabriele Winker, Melanie Groß (Hg.)

Queer- | Feministische Kritiken neoliberaler Verhältnisse

ISBN 978-3-89771-302-4
Erscheinungsdatum: Juni 2007
Seiten: 192
Ausstattung: softcover
14,00 €

Beschreibung


Seit den 1990er Jahren ist die feministisch und queer-feministisch orientierte Wissenschaft in Deutschland stark mit ihren eigenen theoretischen Grundlagen beschäftigt. Es gab vielfältige Erkenntnisse sowohl aus komplexen theoretischen Debatten als auch aus akribischer empirischer Arbeit. Wie lassen sich mit diesen vorliegenden Erkenntnissen feministischer und queer-feministischer Wissenschaft neoliberale Entwicklungen verstehen, die mit Ungleichheiten, fehlender Anerkennung oder geringer gesellschaftlicher Teilhabe bestimmter Gruppen von Menschen einher gehen? Daran schließt sich die Frage an, welche queer-|feministischen Handlungsperspektiven sich aus diesem Verständnis entwickeln lassen.


Aus dem Inhalt:

Melanie Groß/Gabriele Winker
Feministische Theorien und politisches Handeln. Eine Einleitung

Gabriele Winker
Traditionelle Geschlechterordnung unter neoliberalem Druck
Veränderte Verwertungs- und Reproduktionsbedingungen der Arbeitskraft

Kathrin Ganz
Neoliberale Refamiliarisierung und queer-feministische Lebensformenpolitik

Kathrin Englert
Hausarbeiterinnen in Deutschland

Dorothee Greve
Migrantinnen in der Hausarbeit und feministischer Widerstand

Stefanie Bentrup
Feministisches Queer-Lesen der Debatte um ein bedingungsloses Grundeinkommen

Christiane Wehr
Queer und seine Anderen. Zu den Schwierigkeiten und Möglichkeiten queerer Bündnispolitik zwischen Pluralismusansprüchen und Dominanzeffekten

Melanie Groß
Feministischer Widerstand aus post-/queer-/linksradikal feministischer Perspektive

Autor_innen

Gabriele Winker

Dr. Gabriele Winker ist Professorin für Arbeitswissenschaft und Gender Studies an der TU Hamburg-Harburg und Leiterin des Arbeitsbereichs Arbeit–Gender–Technik. Ihr Interesse gilt feministischen Theorieansätzen im Bereich der Arbeits-, Internet- und Techniksoziologie. Homepage: http://www.tu-harburg.de/agentec/winker/ http://www.tu-harburg.de/agentec/winker/


Melanie Groß

Prof. Dr. Melanie Groß ist Mitarbeiterin des Feministischen Instituts Hamburg, einem Netzwerk, das sich als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis, Theorie und Politik versteht.

Webseite:
www.feministisches-institut.de


Christiane Wehr

Christiane Wehr ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Kiel und außerdem als freischaffende Künstlerin tätig. Vor ihrer Promotion zum Thema »Freiräume« hat sie Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste studiert sowie Philosophie, Linguistik, Gender- und Queer Theorie an der Universität Hamburg.

Webseiten:
www.offene-kartierung.de
www.ask23.de


Dorothee Greve

Dorothee Greve ist Diplom-Soziologin und hat an der Universität Hamburg und der London School of Economics studiert. Ihre Interessenschwerpunkte sind Gender-, Migrations- und Internetforschung. Nach einer fünfjährigen Tätigkeit in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) lebt sie jetzt wieder in Hamburg. Derzeit arbeitet sie im Direktmarketing.


Kathrin Ganz

Kathrin Ganz beschäftigt sich mit Intersektionalität, Hegemonie und Digitalisierung.

Webseite:
www.iheartdigitallife.de


Kathrin Englert

Kathrin Englert studierte Diplom-Musikerziehung in Lübeck und Hannover. Derzeit studiert sie im Masterstudiengang Gender und Arbeit an der Universität Hamburg mit den thematischen Schwerpunkten feministische Theoriebildung nach dem linguistic turn, Institutionalisierung des Geschlechterverhältnisses und Feminisierung der Migration. Sie ist hochschulpolitisch in Gremien aktiv und Mitglied des Fachschaftsrats Gender und Queer Studies.


Stefanie Bentrup

Stefanie Bentrup studiert Diplom-Soziologie und Gender und Queer Studies an der Universität Hamburg. Sie ist Mitglied des Fachschaftsrats Gender und Queer Studies und in dieser Funktion als Studierendenvertretung in den Gremien dieses Studienprogramms tätig. Zudem war sie Referent_in im teilautonomen LesBISchwulTranSM – polymorph perverses Referat des AStA.


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