»Weißsein entmachten!« – Das Standardwerk zu ›Critical Whiteness‹
Susan Arndt, Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba, Peggy Piesche (Hg.)

Mythen, Masken und Subjekte

Kritische Weißseinsforschung in Deutschland

ISBN 978-3-89771-440-3
Erscheinungsdatum: November 2017
Seiten: 552
Ausstattung: softcover
24,00 €

Beschreibung

3. Auflage

Mythen, Masken und Subjekte kann mittlerweile wohl zu Recht als Klassiker der ›Critical-Whiteness‹-Studies bezeichnet werden. Bereits 2005 in erster Auflage erschienen, erschließt der Band einem größeren Publikum die Verlagerung des Fokus im postkolonialen Diskurs Deutschlands auf das ›eigene‹ weiße Subjekt.

Die kritische Auseinandersetzung mit der Kategorie Weißsein wird aus einer Schwarzen Perspektive als konzeptionellem Schwerpunkt vorgenommen und somit der enorme und durchaus nachhaltige Einfluss Schwarzer Menschen und People of Color in Wissenschaft und Kunst gewürdigt. Mit seinem Fokus auf die Subjekte rassistischer Herrschaft entwirft das Buch kritische Perspektiven auf Debatten um Kolonialismus, Rassismus, Feminismus und Postkolonialiät.

Rezension von Pia Garske, sul serio:
"sul serio #11"

 

 

Dieser Titel ist auch als  erhältlich.

Autor_innen

Susan Arndt

Susan Arndt ist Professorin für Englische Literaturwissenschaft an der Universi-tät Bayreuth. Sie arbeitet kultur- und literaturwissenschaftlich zur Kritischen Weißseinsforschung und zu Rassismus in Deutschand. Weitere Arbeitsschwer-punkte beinhalten postkoloniale (Literatur)Theorien, afrikanische Diasporas und feministische Literaturen in Afrika.


Maureen Maisha Eggers

Maureen Maisha Eggers, geboren 1973 in Kisumu, Kenia. Erziehungswissenschaftlerin (Diplom-Pädagogin, Diplom-Sozialpädagogin). Dissertation zum Thema: Rassifizierung und kindliches Machtempfinden, mit einem Stipendium der Heinrich Böll Stiftung (Christian Albrechts-Universität zu Kiel, Juli 2005). Studium der Pädagogik an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel (1996-2001), Studium der Sozialpädagogik an der Staatlichen Fachhochschule Kiel, Fachbereich Sozialwesen (1992-1995). Hauptamtliche Mitarbeiterin in der Beratungsstelle des Autonomen Mädchenhauses Kiel (1996-2001). Gründung des Unternehmens authentic solutions - Maximierung von Lösungskompetenzen im sozialen Bereich (in einem Dreierteam, 09/05). Lehrbeauftragte and der Humboldt-Universität zu Berlin. Mitfrau bei Adefra, Schwarze Frauen in Deutschland e.V. seit 1993. Lebt in Berlin und arbeitet als transkulturelle Beraterin, Workshop Facilitator und Supervisorin für drei norddeutsche Frauenprojekte.


Grada Kilomba

Interdisziplinäre Künstlerin, Autorin und Theoretikerin, geboren in Lissabon, wo sie klinische Psychologie und Psychoanalyse studierte. Stark beeinflusst von der Arbeit von Frantz Fanon, begann Kilomba über Erinnerung, Trauma, ›Rasse‹, Geschlecht und (Post-)Kolonialismus zu schreiben und zu veröffentlichen; später erweiterte sie ihre Anliegen auf Form, Sprache, Performance, Film und Installation. In ihrer Arbeit schafft Kilomba bewusst einen hybriden Raum zwischen den akademischen und künstlerischen Sprachen und nutzt ›Storytelling‹ als zentrales Element ihrer dekolonialen Praktiken. Ihre ebenso durchdachten wie provozierenden Arbeiten wurden unter anderem auf der Biennale de São Paulo, der Berlin Biennale und der Documenta präsentiert. Kilomba promovierte in Philosophie an der Freien Universität Berlin und lehrte an mehreren internationalen Universitäten, zuletzt als Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Weitere Informationen unter www.gradakilomba.com

Grada Kilomba
Interdisciplinary artist, writer, and theorist born in Lisbon, where she studied clinical psychology and psychoanalysis. Strongly influenced by the work of Frantz Fanon, Kilomba started writing and publishing on memory, trauma, race, gender, and (post-)colonialism, and later on extended her concerns to form, language, performance, film, and installation. In her work, Kilomba intentionally creates a hybrid space between the academic and artistic languages, using storytelling as a central element for her decolonial practices. Her highly thought provoking works, have been presented at the Bienal de São Paulo, Berlin Biennale, Documenta, among others. She holds a Doctorate in Philosophy from the Freie Universität Berlin and has been lecturing at several international universities, and was last a Professor at the Humboldt Universität Berlin. Further informations: www.gradakilomba.com


Peggy Piesche

Peggy Piesche, geb. 1968 in Arnstadt, arbeitet als Literatur- und Kulturwissenschaftlerin in verschiedenen Projekten, mit Lehraufträgen u.a. an den Universitäten in Leiden/NL, Bochum, Bonn und Berlin. Z.Zt. ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ›Black European Studies‹ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einem Lehrauftrag in Gender Studies an der Humboldt-Universität Berlin. Sie studierte Deutsch und Russisch an der PH in Erfurt/DDR und Smolensk/UdSSR, erwarb ihren Abschluss (M.A.) in Neuerer deutscher Literatur, Antiker Geschichte und Philosophie an der Universität Tübingen und war anschließend als DAAD-Lektorin an der Universität Utrecht/NL tätig; beendet derzeit ihre Promotion zu Reiseliteratur und Kulturanthropologie (DFG-Graduiertenkolleg Universität Paderborn). Seit 1990 Mitfrau in der NGO Schwarze Frauen in Deutschland ADEFRA e.V. Sie publizierte über die Entwicklung des modernen Subjekts im 18. Jahrhundert und dem deutschen Bildungsroman und zu Transethnizität und literarischen Marginalisierungen. Aus ihren Veröffentlichungen: (Hrsg. mit Cathy S. Gelbin & Kader Konuk) AufBrüche. Kulturelle Produktionen von Migrantinnen Schwarzen und jüdischen Frauen in Deutschland (Königstein/Ts. 1999); »Black and German? East German Adolescents before 1989 – A Retrospective View of a ›Non-Existant Issue‹ in the GDR.« In: Leslie Adelson (Hrsg.): The Cultural After-Life of East Germany. New Transnational Perspectives. Washington, D.C.: AICGS, 2002, S. 37-59; »Das Schwarze als Maske. Images des ›Fremden‹ in DEFA-Filmen.« In: iz3w, April/Mai 2004; (Hrsg.. mit Michael Küppers, Ekpenyong Ani & Angela A.-Kadalie) May-Ayim-Award. Erster internationaler schwarzer deutscher Literaturpreis 2004 (Berlin 2004). 2005 mit Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba & Susan Arndt (Hg.): Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland. Zurzeit bereitet sie eine Publikation vor zu Repräsentation und Funktionalisierung Schwarzer Menschen und Images in der Kulturgeschichte Deutschlands nach 1945 mit einem starken DDR-Schwerpunkt.


Fatima El-Tayeb

Fatima El-Tayeb ist Schwarze deutsche Historikerin und Professorin für Afrodiasporische Literatur und Kultur an der UC San Diego. 2001 erschien ihr erstes Buch: Schwarze Deutsche. Der Diskurs um ›Rasse‹ und nationale Identität 1890–1933 (Campus). Weitere Buchveröffentlichungen: European Others. Queering Ethnicity in Postnational Europe, University of Minnesota Press 2011 (deutsch als Anders Europäisch. Rassismus, Identität und Widerstand im vereinten Europa, Unrast 2015) und Undeutsch. die Konstruktion des Anderen in der postmigrantischen Gesellschaft, Transcript 2016.


Kien Nghi Ha

Kien Nghi Ha,promovierter Kultur- und Politikwissenschaftler, ist Fellow des Instituts für postkoloniale und transkulturelle Studien der Universität Bremen. Er hat an der New York University sowie an den Universitäten in Heidelberg und Tübingen zu post-kolonialer Kritik, Migration und Asian Diasporic Studies geforscht und gelehrt. Gesellschaftlich engagiert er sich als Vorstandmitglied von korientation – Netzwerk für deutsch-asiatische Perspektiven und Ko-Sprecher des Verbands für interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity (VIW). Als Kurator hat er u.a. im Haus der Kulturen der Welt (Berlin) und am Hebbel am Ufer-Theater (Berlin) verschiedene Projekte realisiert. Zahlreiche Preise und Stipendien u.a. der Deutschen Forschungs-gemeinschaft, der Heinrich Böll Stiftung, der Carl-Duisberg-Gesellschaft und der FAZIT-Stiftung. Seine Monografie Unrein und vermischt. Postkoloniale Grenzgänge durch die Kulturgeschichte der Hybridität und der kolonialen »Rassenbastarde« (transcript 2010) wurde mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2011 ausgezeichnet. Weitere Bücher: Ethnizität und Migration Reloaded (Westfälisches Dampfboot 1999/WVB 2004); Vietnam Revisited (WVB 2005), Asiatische Deutsche. Vietnamesische Diaspora and Beyond (Assoziation A 2012, Hg.) und re/visionen. Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland (Unrast 2007, Ko-Hg.). Im Frühjahr 2014 gab er das Online-Dossier http://heimatkunde.boell.de/dossier-asian-germany »Asian Germany – Asiatische Diaspora in Deutschland« für die Heinrich Böll Stiftung heraus..


Hito Steyerl

Hito Steyerl arbeitet als Filmemacherin, Videokünstlerin und Autorin. Dr. phil, lehrt gegenwärtig am Goldsmiths College (London) Cultural Studies und postkoloniale Theorie. Gastprofessuren und Lehraufträge u.a. in Berlin, Wien, München, Hannover; Schwerpunktthemen: kulturelle Globalisierung, globaler Feminismus, Kultur und Migration im Rahmen einer Übertragung postkolonialer Kritik in den deutschsprachigen Raum; mehrere Auszeichnungen für Filme; arbeitet gegenwärtig an einem künstlerischen Beitrag für die Documenta 12; Herausgeberin (mit Encarnación Gutiérrez Rodriguez) von Spricht die Subalterne deutsch? Postkoloniale Kritik und Migration. Münster: Unrast 2003. Im Erscheinen: Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld. Wien: Turia und Kant 2006.


Ursula Wachendorfer

Ursula Wachendorfer, geb. 1942, Diplom-Psychologin, Therapeutin in freier Praxis in Berlin, Tätigkeit in der Erziehungsberatung, im sozialpsychiatrischen Dienst und in verschiedenen Praxis- und Forschungsprojekten; Lehraufträge zu den Themen Antisemitismus, Rassismus und Weiß-Sein. Publikationen u.a. Soziale Konstruktionen von Weiß-Sein. Zum Selbstverständnis weißer TherapeutInnen und BeraterInnen. In: Maria del Mar Castro Varela u.a. (Hrsg.): Suchbewegungen. Interkulturelle Beratung und Therapie (Tübingen 1998); Weiß-Sein in Deutschland. Zur Unsichtbarkeit einer herrschenden Normalität. In: Susan Arndt (Hrsg.): AfrikaBilder. Studien zu Rassismus in Deutschland. Münster (2001).


Antje Hornscheidt

Antje Hornscheidt, geb. 1965; 1985-1991 Studium der Anglistik, Skandinavistik und Germanistik in Kiel; 1986/87 Studienaufenthalt in Sunderland/England; 1989/90 Studien-/Forschungsaufenthalt in Göteborg; 1991 Dr. phil. an der Christian-Albrechts-Universität Kiel; von 1994 bis 1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin, von 1997 bis 2004 Hochschulassistentin für Sprachwissenschaft am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, Habilitation 2004. Gastprofessouren in Graz, Österreich, und Örebro, Schweden. Arbeitet derzeit als Oberassistentin für Sprachwissenschaft und Gender Studies an der Humboldt-Universität Berlin, ab Januar 2006 Tätigkeit als Dozentin fuer Sprache und Kultur an der Hochschule Södertörn, Stockhol. Forschungsschwerpunkte in Pragmatik, Sprache und Identität, Sprache und/als Kultur, kulturwissenschaftliche Linguistik; jüngere Veröffentlichungen u.a.: Sprachliche Genderkonzeptualisierung. Ein Modell personaler Appellation und seine theoretische Überprüfung. Erscheint im Januar 2006 im deGruyter-Verlag; (Hrsg. mit Susan Arndt) Afrika und die deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk (Münster 2004).


Aischa Ahmed

Aischa Ahmed, Jahrgang 1973, Geschichts- und Kulturwissenschaftlerin, Schwerpunkt arabische Literatur und Geschichte. Promoviert derzeit im Fach Neuere Geschichte zum Thema Arabische Präsenzen in Deutschland von 1871 bis in die Gegenwart. Eine Studie zu Migration, Ethnizität und Gender. Diverse Tätigkeiten in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Medien, Übersetzungen vom Arabischen ins Deutsche für die Zeitschrift diwan. Von Januar bis Mai 2005 Stipendiatin des Berliner Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (Humboldt Universität zu Berlin).


Joshua Kwesi Aikins

Joshua Kwesi Aikins, Student der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, Mitarbeit bei den Community Media Projekten ›Blite – eine Zeitschrift von Schwarzen Jugendlichen; SFB – Schwarzes Fernsehen Berlin‹, Multimediavorträge zu den Themen ›Die alltägliche Gegenwart der kolonialen Vergangenheit‹ (u.a. auf dem Ökumenischen Kirchentag und als Referent der AfriCome-Reihe der Bundeszentrale für politische Bildung, Artikel zum Thema in: TheBlackBook - Deutschlands Häutungen, 2004) ›Haut zu Markte tragen – Vermarkteter Rassismus im deutschen Pop‹ und ›Keepin’ it real: Rediscovering Black Cultural Symbols‹, journalistische und politische Praktika in Ghana, Benin und Nigeria, aktiv im ISD Bund e.V.


Astrid Albrecht-Heide

Astrid Albrecht-Heide, geb. 1938, Professorin für Sozialisationsforschung i.R. (TU Berlin), Mittlere Reife, Berufsausbildung und -ausübung (Schreibkraft und Dienstmädchen) in Hamburg und London, zweiter Bildungsweg, Studium u.a. Germanistik, Anglistik, Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie. Promotion im Grenzbereich zwischen Erziehungswissenschaft und Soziologie, Wissenschaftliche Assistentin für Soziologie der Erziehung an der FU Berlin, seit ›i. R.‹ freie Autorin. Veröffentlichungen u.a.: Entfremdung statt Emanzipation (1974), verschiedenes zum Rassen-, Klassen- und Geschlechterverhältnis in Militär und Gesellschaft.


Ekpenyong Ani

Ekpenyong Ani, 1966 in Calbe/Saale geboren. Aufgewachsen in Ost- und Westdeutschland sowie in Nigeria und Jamaika. Diplom-Übersetzerin und seit 1994 Lektorin beim Orlanda Frauenverlag in Berlin. Engagiert sich seit ca. zehn Jahren bei ADEFRA - Schwarze Frauen in Deutschland e.V. Seit 2002 Mitkoordinatorin des ›Black Community Congress‹. Veröffentlichungen in der Zeitschrift The African Courier sowie in AufBrüche. Kulturelle Produktionen von Migrantinnen, Schwarzen und jüdischen Frauen in Deutschland“ (Hrsg. Cathy S. Gelbin, Kader Konuk & Peggy Piesche, Königstein/Ts. 1999).


Marianne Ballé

Marianne Ballé, Diplom-Dolmetscherin, Universität Mainz in Germersheim, Koordinatorin der Pan-African Women’s Liberation Organisation (PAWLO) Deutschland, Vertreterin verschiedener NGO’s auf UN-Konferenzen, unter anderem auf der Weltkonferenz gegen Rassismus in Durban im September 2001.


Eddie Bruce-Jones

Eddie Bruce-Jones earned a B.A. in Social Anthropology and Afro-American Studies from Harvard University in 2002. Since then, he has studied at the Institut für Europäische Ethnologie at Humboldt University in Berlin and is currently writing his Magister thesis on activist work around HIV prevention in Berlin prisons. His academic interests include: human rights, strategizing and negotiating concepts of race, gender and sexuality and culture, trans-nationalism / border crossing and multicultural democracy. He will begin legal studies at Columbia Law School in the fall of 2005.


María do Mar Castro Varela

María do Mar Castro Varela ist Politikwissenschaftlerin und Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Kritische Migrationsforschung und Postkolonialismus. Die Analyse von Machtachsen und Asymmetrien in gesellschaftlichen Verhältnissen zieht sich durch ihre Forschungsarbeit. Auch auf ›Europa‹ wirft sie einen kritischen Blick und stellt fest: Migration nach Europa ist nicht unabhängig von der Macht und Gewalt kolonialer Prozesse zu denken.


Nisma Cherrat

Nisma Cherrat, 1969 in Casablanca geboren, im Schwarzwald aufgewachsen, 1989-1992 Schauspielausbildung in München/Neue Münchner Schauspielschule Ali Wunsch-König. Seit 1992 Engagements in zeitgenössischen Stücken und Klassikern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Arbeiten im Hörbuch und Synchronbereich. 2003 Hauptrolle in dem Spielfilm Tal der Ahnungslosen, u.a. Internationales Filmfestival Toronto, Berlinale 2004. Mätresse – Wahnsinnige – Hure ist ihre erste Publikation.


RonAmber Deloney

RonAmber Deloney (Flow), native of Dallas, Texas, living in Berlin since the beginning of her Fulbright project on slam poetry in the city, considers herself a student of spoken word since she performed her first poem by Shel Silverstein at the age of eight. She finished a Bachelors Degree in English and German at Austin College and for the last five years has been seriously writing and performing her own works from Texas to Vienna. Recent projects comprise performances, moderating discussions, organising open mics and working with The Last Poets. She is currently working on an album, some experimental gimme a track like-this motion and recently finished an EP entitled Muse:ich«. Her next project makes her pursuing a Magister in Gender Studies at the Humboldt University in Berlin.


Anette Dietrich

Anette Dietrich lebt und arbeitet in Berlin. Sie promoviert zum Thema Imaginationen Weißer Weiblichkeit. Postkoloniale Perspektiven in der deutschen Rassismusforschung. Sie beschäftigt sich dabei vor allem mit Diskursen der historischen Frauenbewegung und untersucht, inwieweit diese mit kolonialen Diskursen verwoben sind. Zudem arbeitet sie zu Rassismus, Antisemitismus, Nationalsozialismus, Geschlechterforschung. Publikation u.a.: Differenz und Identität im Kontext Postkolonialer Theorien (Berlin 2001).


Mutlu Ergün

Mutlu Ergün, Exil-Berliner, lebt, arbeitet und studiert in London als Autor, Pädagoge, Sozialforscher und Performer. Seit 2001 ist Ergün Mitglied beim anti-rassistischen Verein Phoenix e.V. und dort als White-Awareness und Empowerment-Trainer tätig. Ergün organisierte zusammen mit Deniz Utlu zwischen 2004 und 2006 die Lesereihe »tausend worte tief«, die Autor_innen und Musiker_innen of Color eine Plattform für ihre Kunst bot. Er arbeitet seit 2004 als Redakteur beim Kultur- & Gesellschaftsmagazin freitext. Zusammen mit Noah Sow entwickelte er die anti-rassistische politische Satire »Edutainment-Attacke!«, für die er bisweilen in Deutschland performt.

www.edutainment-attacke.de
www.freitext.com


Amy Evans

Amy Evans completed a Master’s degree in Writing for Performance at Goldsmiths College in London in 2002 and went on to collaborate with Context Theatre Company, the Tricycle Theatre and the Red Room on various projects before returning to Berlin to teach a playwriting seminar as a guest lecturer at Humboldt University. Her award-winning first play, Achidi J’s Final Hours, had its world premiere at the Finborough Theatre of London in May 2004. Based on the true story of a young Senegalese woman who was shot to death by German police officers in 2001, Achidi J’s Final Hours is the first in a trilogy of plays addressing the issues of displacement, movement and motherhood around the globe. She is currently based in New York City where she continues to write plays and teach.


Arnold Farr

Arnold Farr is Associate Professor of Philosophy and Director of Africana Studies at Saint Joseph’s University in Philadelphia PA. He has written and published on Kant and Fichte, critical theory, and the philosophy of ›race‹. Among his book publications: (together with Yolanda Estes, Patricia Smith, and Clelia Smyth): Marginal Groups and Mainstream American Culture. Currently, he is working on a book entitled Critical Theory and the Democratic Vision. On Herbert Marcuse and Recent Liberation Philosophies.


Sander L. Gilman

Sander L. Gilman, Professor of the Liberal Arts and Sciences; 1960-1963 Germanistikstudium an der Tulane University, anschließend u.a. Studienaufenthalte in München und West-Berlin, 1968 PhD an der Tulane University; 1969-1995 Cornell University, 1994-2000 University of Chicago, seitdem University of Illinois at Chicago; zahlreiche Gastprofessuren im In- und Ausland, Mitglied zahlreicher akademischer Gremien und Institutionen, ist mit vielen Auszeichnungen und Stipendien für sein Werk ausgezeichnet worden, die Universität Toronto ehrte ihn mit der Würde eines Dr. h.c. Er ist Autor von etwa 35 Monographien, Herausgeber von etwa ebenso vielen Sammelwerken sowie Verfasser von annähernd 200 wissenschaftlichen Aufsätzen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen u.a. deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Psychiatrie- und Sexualitätsgeschichte, Rassismusforschung, Antisemitismusforschung, Judaistik sowie weitere Themen der Kulturgeschichte (siehe Bibliographie seiner Arbeiten unter: http://www.uic.edu/depts/hist/Faculty/gilman.htm).


Jin Haritaworn

Jin Haritaworn ist Associate Professor für Gender, Race and Environment an der York University Toronto. Er arbeitet in den Bereichen Gender, Sexuality und Transgender Studies, Critical Race and Ethnic Studies sowie Stadtforschung mit den Schwerpunkten Gay Imperialism, Homonationalismus, queere Gentrifizierung und Kriminalisierung, trans- und queer of color-Räume. Veröffentlichungen: Queer Lovers and Hateful Others: Regenerating Violent Times and Places (2015); Queer Necropolitics (2014, Hg. zs. mit Adi Kuntsman, Silvia Posocco); Queering Urban Justice. Queer of Colour Formations in Toronto (2018, Hg. zs. mit Ghaida Moussa, Syrus Marcus Ware und Río Rodríguez); Marvellous Grounds (2018, Produzent zs. mit Alvis Choi, Ghaida Moussa, Rio Rodriguez, Syrus Marcus Ware).


Gbiango Junior

Gbiango Junior, war Justizbeamter in Zaire. Lebt in Berlin. Mitarbeit u.a. in der Flüchtlingsinitiative Brandenburg.


Carsten Junker

Carsten Junker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für English Speaking Cultures/American Studies an der Universität Bremen und Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Wien. Als DFG-Stipendiat am Graduiertenkolleg Geschlecht als Wissenskategorie der Humboldt-Universität beschäftigte er sich in seiner Dissertation »Framing Friction: Essays in Dialogue, 1920-1970« mit dem Genre des Essays als einem Instrument der Hegemonie- und Kulturkritik in den USA. Gegenwärtig arbeitet er an einem Projekt zu transatlantischen Debatten über Abolitionismus im 18. Jahrhundert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Gender Studies, der Rassismus- und Kritischen Weißseinsforschung und der Genretheorie. Seine Publikationen befassen sich mit Metaphoriken von AIDS, Weißsein als einer kritischen Analysekategorie in den deutschsprachigen Kulturwissenschaften, narrativer Autorität und vergeschlechtlichten Sprecher_innenpositionen, rassifizierten Männlichkeitskonzepten und dem Phänomen des »White Negroism« sowie Theorien von Intersektionalität.


Nicola Lauré al-Samarai

Nicola Lauré al-Samarai, freie Autorin und Lektorin, ist Geschichts- und Kul-turwissenschaftlerin und arbeitet zu Fragen marginalisierter Erinnerungs- und Kulturpolitiken, Auto/Biografien und Postkolonialität; Publikation einer quel-lenkritischen Studie zu Frauenbiografien in der mittelalterlichen arabischen Historiographie (2001) sowie von Beiträgen über Schwarze deutsche Selbst-Re-präsentationen; Mitarbeit in den AusstellungsprojektenI-Whitness: Historical Sounding Gallerymit Keith Piper und Tina M. Campt (2004) und homestory deutschland. Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart (2005/06); Mitherausgeberin (mit Kien Nghi Ha und Sheila Mysorekar) der Anthologie re/visionen. Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kultur-politik und Widerstand in Deutschland(2007).


Paul Mecheril

Paul Mecheril ist Professor für Migration und Bildung am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Direktor des dortigen Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC). Seine Veröffentlichungen über Rassismus, Differenz, Bildung haben die Fachdiskurse in Deutschland maßgeblich beeinflusst. Letztveröffentlicht (gemeinsam mit María do Mar Castro Varela): Die Dämonisierung der Anderen. Rassismuskritik der Gegenwart.


Deborah G. Moses-Sanks

Deborah G. Moses-Sanks, geboren 1949 in Washington D.C., Fotografin und Fotojournalistin. Studium der Fotografie in New York und New Jersey, Mitarbeit an den Ausstellungen: Heimat Berlin? Fotographische Impressionen und Grenzen überqueren: Migranten in Europa; Museum Europäischer Kulturen/Staatliche Museen zu Berlin (2002-2004). Mehrere Auftragsarbeiten, darunter: fotografische Dokumentation über die Schwarze Bevölkerung in Purta Cabezas, Nicaragua und fotografische Dokumentation von Auswirkungen des Bürgerkriegs auf die Zivilbevölkerung Angolas.


Obioma Nnaemeka

Obioma Nnaemeka is Professor of French, women’s studies, and African/African Diaspora studies and a former Director of Women’s Studies at Indiana University, Indianapolis. She is the President of the Association of African Women Scholars. A former Rockefeller Humanist in Residence (University of Minnesota), Edith Kreeger-Wolf Distinguished Visiting Professor (Northwestern University), and Verne Wagner Distinguished Visiting Professor (University of Kansas), Professor Nnaemeka has taught in several institutions in Africa and the USA. She is the recipient of numerous national and international awards and serves on the Board of Trustees of many international non-governmental organisations and on the editorial board of several scholarly journals. She has published extensively on literature, women’s studies, development, and African/African Diaspora studies.


Randolph Ochsmann

Randolph Ochsmann ist Professor für Psychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Leiter der Abteilungen Sozialpsychologie und Psychologie für Pädagogen. Er leitet das Forschungszentrum ›Black European Studies‹, das aufgrund der Bewilligung eines Forschungsprojekts (Piesche, El-Tayeb, Lennox und Ochsmann) durch die Volkswagen- Stiftung im Oktober 2004 an der Mainzer Universität eingerichtet wurde.


Sabina Odumosu

Sabina Odumosu, geboren in Hamburg/Barmbek in 1975. Aufgewachsen in Hamburg, Lagos und London, lebt und arbeitet in Berlin. 1997-2002 Studium der Freien Kunst an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg, Abschluss mit Auszeichnung. 2004 Arbeitsstipendium der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin. Gruppenausstellungen: 1999, Afrika in Essen; 2001, ››re//MIR‹‹; Borey Art Gallery, St. Petersburg; ››re//MIR‹‹II; Art Agents Gallery, Hamburg. 2003, Farafina, Gallery Nord, Berlin.


Viola Prüschenk

Viola Prüschenk, geboren 1978, studierte Afrikawissenschaften und Vergleichende Musikwissenschaft in Berlin. Derzeit arbeitet sie an ihrer Promotion über die literarische Verarbeitung von Musik in (post-)kolonialen Romanen des frankophonen afrikanischen und karibischen Raumes.


Julia Roth

Julia Roth ist Doktorandin an der Potsdam Graduate School Zur Dynamik mo-bilisierter Kulturenund dem DFG-Graduiertenkolleg Geschlecht als Wissenska-tegorieder HU Berlin. Ihre Promotion behandelt okzidentale Konstruktionen südamerikanischer Weiblichkeitsbilder. Sie ist Redakteurin der Zeitschrift polar und organisiert kulturpolitische Veranstaltungen, schwerpunktmäßig zu den Amerikas. Aktuelle Veröffentlichungen: mit Carsten Junker, Weiß sehen. Dekoloniale Blickwechsel mit Zora Neale Hurston und Toni Morrison, Helmer 2010 und Fantasías sobre Flamenco. Getanzte Carmenbilder zwischen Körper-wissen, Punk und Porno, in: Carmen. Ein Mythos in Literatur, Film und Kunst,hgg. von Kirsten Möller, Inge Stephan, Alexandra Tacke, Böhlau 2010 (im Erscheinen)


Dagmar Schultz

Dagmar Schultz war Professorin an der Alice Salomon-Fachhochschule in Berlin von 1991 bis 2004. Von 1963 bis 1972 studierte und arbeitete sie in den USA. Ihr Studium schloss sie mit einer Dissertation über Arbeiterbildung ab. Von 1973 bis 1986 lehrte sie am John F. Kennedy-Institut für Nordamerikastudien an der FU Berlin und habilitierte 1989 am Soziologischen Institut der FU Berlin. Sie war Mitbegründerin und langjährige Mitarbeiterin des Feministischen Frauengesundheitszentrums Berlin und des Orlanda Frauenverlags. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Interkulturelle Sozialarbeit, Frauen- und Genderstudien und politische und kulturelle Kompetenz in der psychosozialen und psychiatrischen Versorgung von MigrantInnen und Minderheiten.


Katharina Schramm

Katharina Schramm hat in Berlin Ethnologie und Afrikanistik studiert und im Fach Ethnologie mit einer Arbeit über die Rückkehrbewegung von African Americans nach Ghana promoviert. Sie arbeitet als Postdoktorandin an der Graduiertenschule "Asien und Africa in globalen Bezugssystemen" an der Martin-Luther-Universität Halle. Ihre Veröffentlichungen umfassen eine Monografie zum ghanaischen Nationalballett und seiner Einbindung in die nationale Kulturpolitik sowie verschiedene Artikel über Pilgertourismus, kulturelle Authentizität, Panafrikanismus und zum gegenwärtigen Status anthropologischer Feldforschung.


Aretha Schwarzbach-Apithy

Aretha Schwarzbach-Apithy, gelernte Erzieherin, Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Studium der Erziehungswissenschaften an der TU und Gender Studies an der HU Berlin, Magisterarbeit zum Thema: Die Erfindung als Anti-Rassist – aus afrozentristischer Perspektive. Arbeitsaufenthalte u.a. in Zambia und Bolivien mit den Schwerpunkten Empowering und Dekolonisation im Kinder- und Jugendbereich. Aktivistin in der Black Community, Mitbegründerin der Schwarzen Studiumsgruppe.


Iyiola Solanke

Iyiola Solanke is currently Lecturer at the School of Law, University of East Anglia in Norwich. She conducted her doctoral research at the London School of Economics on the role of social action in the evolution of anti-racial discrimination law in the UK, Germany and the EU. She currently teaches European Union Law and Discrimination Law. Her research interests include social action, comparative anti-racial discrimination law, critical race theory, critical race feminism, sociology of the legal profession and cause lawyering.


Regina M. Banda Stein

Regina M. Banda Stein, Diplompflegewirtin, 1963 in Treffurt (Deutsche Demokratische Republik) geboren und sambisch-deutscher Herkunft. Erlernter und ausgeübter Beruf: Krankenschwester. Politisch aktiv in der Schwarzen deutschen community u.a. bei ADEFRA e.V. Arbeitsschwerpunkt: Schwarze deutsche Krankenpflegegeschichte und koloniale weiße Pflegegeschichte. Veröffentlichungen: In: Wege zu Bündnissen. Dokumentation (Berlin:1992); Mitherausgeberin und Autorin der Dokumentation: 22. Feministischer Frauentherapie-Kongress (Berlin 1999).


Juliane Strohschein

Juliane Strohschein ist Dozentin und Social-Justice-Trainerin. Sie studierte Kul-turwissenschaft und Gender Studies an der Humboldt Universität Berlin zu Berlin. Thema der Magisterarbeit: weiße wahr-nehmungen: weißsein, fotografie und der koloniale blick. Seit 2003 veranstaltet sie Seminare und Workshops zur Auseinandersetzung mit Weißsein, Rassismus und race-class-gender-Interde-pendenzen. Momentan selbstständige Tätigkeit und Entwicklung eines medi-zinsoziologischen Promotionsprojekts zum Thema Sensibilisierung und Public Health.


Makoto Takeda

Makoto Takeda, papa von malaya-stern und hillel aki nicholas. lebt in berlin. sein leib ist 34 jahre alt, geboren wurde er von seiner mutter. spricht japanisch, auch kansai-ben und shinshu-ben. verdient geld als übersetzer und dolmetscher.


Timo Wandert

Timo Wandert ist Dipl. Psychologe und war Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Forschungszentrum »Schwarzes Europa – Black European Studies« an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einer sozialpsychologischen Untersuchung der Identitäten Schwarzer Menschen in verschiedenen europäischen Ländern. Er promoviert über Rassismus und Vorurteile mit einem Schwerpunkt auf Vorurteile gegenüber Schwarzen Menschen in Deutschland. Eine seiner letzten Publikationen ist (zusammen mit Randolph Ochsmann) »‚Even the Rat Was White‘: Whiteness, Rassismus und ‚Race‹ in der Psychologie«. In: Eggers, Maureen Maisha/ Kilomba, Grada/ Piesche, Peggy/ Arndt, Susan (Hg.): Mythen, Masken und Subjekte: Kritische Weißseinsforschung in Deutschland. Unrast-Verlag. 2005.


Sénouvo Agbota Zinsou

Sénouvo Agbota Zinsou, geb. 1946 in Lomé, Studium der Literatur- und Theaterwissenschaften in Lomé, Paris und Bordeaux, 1978 bis 1993 Leiter des Togoer Theaterensembles; 1989 Promotion an der Universität Bordeaux, 1987 bis 1990 Präsident der Association Togolaise des Gens de Lettres, lebt seit 1993 als politischer Flüchtling in Bayreuth, dort wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Internationalen Atelier Theaters der Universität Bayreuth. Zahlreiche Veröffentlichungen, Theaterstücke und Theaterinszenierungen, z.B.: On joue la comédie (Paris 1975); La tortue qui chante (Paris 1987); Le Médicament (Paris 2003). Über ihn sind mehrere Arbeiten erschienen, siehe z.B.: Sélom Komlan Gbanou: Un theatre au confluent des genres (Frankfurt/M. 2002).


Katharina Walgenbach

Katharina Walgenbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Gießen. 2004-2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt Universität zu Berlin. Promotion an der Universität Kiel (2004). MA in Gender and International Development (University of Warwick, GB) und Erziehungswissenschaftliches Diplom (Universität Kiel). Lehraufträge an der Universität Kiel (1996-2001) und Innsbruck (2005). Forschungsinteressen: Critical Whiteness Studies, Geschlechterforschung, soziale Ungleichheit und Jugendpädagogik.


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Hintergrundinfos

»Die Critical Whiteness möchte die Figur des Weißen seiner zentralen, normstiftenden Position entheben und fragt: Inwiefern stellt Weißsein als unsichtbarer Maßstab das Nicht-Weiße als Abweichung und minderwertige Abstufung dar?« – Critical Whiteness – Weißsein als Privileg, Millay Hyatt, Deutschlandfunk, 3. Mai 2015