Neuerscheinungen ( Aus der Rubrik: Antirassismus )
Kinder afro-amerikanischer Soldaten in Deutschland über Geschichte und Gegenwart des alltäglichen Rassismus
Marion Kraft (Hg.)

Kinder der Befreiung

Transatlantische Erfahrungen und Perspektiven Schwarzer Deutscher der Nachkriegsgeneration

ISBN 978-3-89771-592-9
Erscheinungsdatum: August 2015
Seiten: 376
Ausstattung: softcover
19,80 €

Beschreibung

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs würdigt dieser Band den Beitrag, den afroamerikanische Soldaten zur Befreiung Deutschlands vom Faschismus geleistet haben, und vereint Stimmen Schwarzer Deutscher der Nachkriegsgeneration. Historische, politische und wissenschaftliche Analysen, persönliche Geschichten, Interviews und literarische Texte fügen sich zu einem Kaleidoskop zusammen, durch das eine neue Perspektive auf einen fast vergessenen Teil deutscher Geschichte und US-amerikanisch-deutscher Beziehungen entsteht. Ursachen und Auswirkungen von Rassismus in der Vergangenheit und Gegenwart werden ausgelotet und Strategien für positive Veränderungen aufgezeigt.

»Kinder der Befreiung ist ein Meilenstein in der in den vergangenen drei Jahrzehnten entstandenen Literatur über die vielfältige Geschichte Schwarzer Deutscher. Diese Anthologie vereint erstmals Schwarze Stimmen von beiden Seiten des Atlantiks und wirft neue Forschungsfragen zur Wechselwirkung von Rassismus in Deutschland und in den USA  in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Die Texte erzählen keine ›Opfergeschichten‹, sondern sind Gegenentwürfe zu einer von Machtstrukturen bestimmten Geschichtsschreibung und bahnbrechend für eine Neudefinition transnationaler Identitäten. Das Buch ist ein wichtiger Beitrag zur politischen Bildung und gehört in jeden Kurs zur deutschen Nachkriegsgeschichte.« Leroy T. Hopkins, Jr., Professor für Germanistik / Millersville University, PA

Der erste Teil des Bandes ist eine Überblicksstudie zur allgemeinen afro-deutschen Geschichte und Gegenwart und zu den Erfahrungen Schwarzer Deutscher in den USA und ordnet die besondere Geschichte der Nachkriegsgeneration und ihrer Eltern in historische Konstruktionen von »Rasse« und Nation in Deutschland ein. Demgegenüber steht die vielfältige Realität Schwarzer Menschen im Deutschland der Gegenwart.
Der zweite Teil, Life Writing – erlebte Geschichte, veranschaulicht aus persönlicher Sicht Aspekte aus der einleitenden Studie.
Im dritten Teil, Perspektivenwechsel, werden aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven Problemfelder der afro-deutsch-amerikanischen Geschichte auf beiden Seiten des Atlantiks thematisiert und der Begriff »afrikanische Diaspora« kritisch reflektiert. Der vierte Teil enthält ein narratives Interview mit drei Gründerinnen von ADEFRA (Afrodeutsche Frauen) und ein Gespräch mit dem ehemaligen Boxprofi Charly Graf. Das Buch schließt mit fünf lyrischen Reflexionen.

»Ob chronologisch oder wild durcheinander gelesen, erschließt sich der Leserin Stück für Stück ein vielschichtiges Bild nicht nur von der persönlichen Lebensrealität der Betroffenen, sondern auch von der sie umgebenden Gesellschaft.« Rebecca Stroblü, WeiberDiwan, Sommer 2016

 

Autor_innen

Marion Kraft

Dr. Marion Kraft, Akademische Oberrätin a.D., geboren 1946 in Gelsenkirchen, ist Literaturwissenschaftlerin, studierte Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Pädagogik und Philosophie in Köln und in Frankfurt/Main und promovierte 1995 an der Universität Osnabrück. Sie unterrichtete u.a. an der Ohio State University, am Goethe-Institut Göttingen, im Fachbereich Literaturwissenschaft an der Universität Osnabrück und die längste Zeit am Oberstufen-Kolleg an der Universität Bielefeld. Sie hat zahlreiche Essays über Rassismus und Feminismus veröffentlicht, ist Mitherausgeberin des Buches Schwarze Frauen der Welt – Europa und Migration, Autorin des Buches The African Continuum – African American Women Writers und Co-Übersetzerin des Gedichtbandes Audre Lorde, Die Quelle unserer Macht. Bis heute ist sie Referentin auf zahlreichen internationalen Konferenzen. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt mit ihrem Mann in Bielefeld.


May Ayim

May Ayim, 1978 Krankenschwesterhelferin, 1986 Diplom-Pädagogin, ihre Diplomarbeit erschien im selben Jahr im Band Farbe Bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte (Fischer-Verlag Frankfurt/M.), diese Arbeit wurde zum Grundlagenwerk Schwarzer Deutscher und regte zahlreiche weitere Forschungsarbeiten an, 1986 Mitgründerin der »Initiative Schwarze Deutsche und Schwarze in Deutschland« (ISD), 1990 Staatsexamen in Logopädie, anschließend als Logopädin tätig, Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller/innen, hielt in Ländern Europas, Afrikas und Amerikas Vorträge, publizierte sowohl wissenschaftliche, publizistische als auch lyrische und belletristische Texte. Im August 1996 wählte sie den Freitod.


Eleonore Wiedenroth-Coulibaly

Eleonore Wiedenroth-Coulibaly, geboren 1955 in Hessen, Diplomübersetzerin und Studium der Ethnologie, ist Referentin für Bildung, Anti-Rassismus, Geschichte und Literatur Schwarzen Lebens in Deutschland. Sie war Mitbegründerin der ISD und lange Jahre im Vorstand von ISD-Bund e.V.

Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Sichtbarmachung der Präsenz von Schwarzen Menschen in der deutschen Geschichte und Gegenwart sowie Vernetzung und Empowerment. Ihre Publikationen erschienen u.a. in Farbe bekennen (1986), Talking Home: Heimat aus unserer eigenen Feder (1999), The Black-Book (2004) und re/visionen: Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland (2007). Auch war sie an der Konzeption der Ausstellung Homestory (2005/2006) beteiligt und initiierte 2008 ein Theaterprojekt von Schwarzen Jugendlichen. In den letzten Jahren war sie für das Goethe-Institut in der Elfenbeinküste und in Togo tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.


Ria Cheatom


Ria Cheatom, geboren 1947 in Bayern, ist examinierte Kranken-, Anästhesie- und Intensiv-Schwester. Sie gehörte zu den Mitbegründerinnen von ADEFRA (Schwarze Frauen in Deutschland e.V.) und ist bis heute in der Schwarzen deutschen politischen Bewegung aktiv. Sie ist Co-Autorin des Films Audre Lorde – The Berlin Years 1984 – 1992. Ihr Essay ›Mein Schwarzes Coming Out‹ erschien 2014 auf der Internet Plattform The Feminist Wire. Sie lebt seit vielen Jahren in Berlin.


Audre Lorde

Audrey Geraldine Lorde (* 18. Februar 1934; † 17. November 1992)
wuchs in New York als Tochter karibischer Immigranten auf, studierte an der Columbia University, arbeitete als Bibliothekarin und wurde schließlich Professorin für Englische Literatur am Hunter College in New York.
1991 erhielt sie die Walt Whitman Citation of Merit, mit der sie für 1991 bis 1993 zum New York State Poet, zur Dichterin des Staates New York, ernannt wurde. In den USA sind ihre Werke wesentlich populärer als in Deutschland - unter Feministinnen dort ist sie eine Kultfigur.
1992 starb Audre Lorde im Alter von 58 Jahren in ihrem Haus in St. Croix nach einem 14 jährigen Leben mit der Krebserkrankung.


Ika Hügel-Marshall

Ika Hügel-Marshall, geboren 1947 in Bayern, ist Dipl. Sozialpädagogin. Sie war Heimleiterin, Verlagsangestellte, Anti-Rassismus-Trainerin und hat an verschiedenen Hochschulen unterrichtet, zuletzt, bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2014, an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin. Sie ist Mitherausgeberin der Textsammlung Entfernte Verbindungen und Co-Autorin des Films Audre Lorde – The Berlin Years 1984 – 1992. Ihre Autobiografie Daheim unterwegs – ein deutsches Leben erschien zunächst 1998 im Orlanda Frauenverlag, 2002 im Fischer Taschenbuch Verlag, und 2012 im Unrast Verlag. Die englische Übersetzung, Invisible Woman, im Peter Lang Verlag.


Bärbel Kampmann

Bärbel Kampmann, geboren 1946 in Bielefeld, Diplom-Pädagogin und Diplom-Psychologin, studierte nach einer Ausbildung zur Pharmazeutin Pädagogik und Psychologie. Nach ihrer Lehrtätigkeit an Schulen arbeitete sie als Therapeutin und war bis zu ihrem Tod im Jahr 1999 Leiterin der Regionalen Arbeitsstelle für AusländerInnen (RAA) in Gelsenkirchen. Sie hat zahlreiche psychologische antirassistische Workshops geleitet und mehrere Essays zur psychosozialen Situation von gesellschaftlichen Minderheiten veröffentlicht. Ihre Biografie Eine von uns – Als Schwarze in Deutschland geboren wurde 2000 von ihrem Partner, Harald Gerunde, im Peter Hammer Verlag veröffentlicht.


Jasmin Eding


Jasmin Eding, geboren 1960 in Augsburg, Diplom-Sozialpädagogin, Aktivistin und Sozialarbeiterin, gehörte zu den Gründungsfrauen von ADEFRA und koordiniert bis heute Rundbriefe für die ISD. Sie setzt sich ein für die Vernetzung Schwarzer deutscher Initiativen und für die Verbindung von Theorie und Praxis in der Schwarzen deutschen Bewegung. Ihr derzeitiger (2015) Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Flüchtlingen - sie arbeitet sie in einem Projekt für traumatisierte und psychisch kranke MigrantInnen und ist aktiv in Menschenrechtsorganisationen im Bereich Gender Based Violence.


Helga Emde


Helga Emde, geboren 1946 in Bingen am Rhein, Dipl. Psychologin, MA, Reiki Meisterin, studierte in Frankfurt am Main. Sie ist eine der Autorinnen in der Anthologie Farbe bekennen – Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte und hat mehrere Gedichte und Essays zur Situation Schwarzer Deutscher in verschiedenen Anthologien und Magazinen veröffentlicht. Sie war Mitbegründerin der Initiative Schwarze Deutsche und in den 1980er Jahren Hauptkoordinatorin für diese Gruppe beim Weltkirchenrat in Genf. Von 1992 bis 1997 arbeitete sie als medizinische Sozialarbeiterin in Brooklyn, New York. Seit 16 Jahren lebt sie auf St. Croix, U.S. Virgin Islands, wo sie als Kindertherapeutin für die Women´s Coalition in St. Croix (WCSTX) tätig ist, einer Non-Profit Organisation, die sich mit häuslicher und sexualisierter Gewalt befasst. Sie hat zwei erwachsene Söhne und drei Enkelkinder.


Judy Gummich

Judy Gummich wuchs in der »Wirtschaftswunderzeit« in Bayern auf und lebt heute mit ihrer erwachsenen Tochter, die ein Down Syndrom hat, in Berlin. Die elektrotechnische Assistentin und Dipl. Ökotrophologin arbeitet als Trainerin und Beraterin für Menschenrechte, Inklusion und Diversity und zuletzt als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Dortmund im Fachbereich Rehabilitationswissenschaften. Sie ist Mitbegründerin und war Geschäftsführerin von ADEFRA e.V. Seit über 25 Jahren engagiert sie sich in unterschiedlichen Kontexten gegen Diskriminierungen und zu intersektionalen Lebensrealitäten und war in zahlreichen Gremien vertreten, darunter im Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen des Berliner Senats und im Frauenrat der Heinrich-Böll-Stiftung. Zu ihren Themenschwerpunkten hat sie zahlreiche Aufsätze veröffentlicht.


Charles Graf

Charles Graf, geboren 1951 in Mannheim, ehemaliger Box-Profi, ist Sozialarbeiter und Autor des Buches Kämpfe für dein Leben. Der Boxer und die Kinder vom Waldhof, das 2011 im Patmos Verlag erschien. Er war deutscher Vize-Jugendmeister im Gewichtheben und deutscher Meister im Schwergewichtboxen 1985. Nach einem wechselvollen Leben engagiert er sich heute in der
Jugendarbeit und ist seit mehr als sechzehn Jahren Sport- und Anti-Aggressionstrainer als Angestellter seiner Heimatstadt an verschiedenen Schulen. Der Dokumentarfilm Schwarzer Graf erschien 2007 im Basis DVD Verlag, der Dokumentarfilm Ein deutscher Boxer (NDR) wurde 2013 mit dem Grimme Preis ausgezeichnet.


Roy Merz

Roy Merz, geboren, 1957 in Marburg, Dipl. Soziologe, absolvierte nach Hauptschulabschluss, Lehre und Berufstätigkeit sein Studium der Soziologie, Pädagogik, Psychologie und Biologie in Berlin. Er richtete Wochenseminare für Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich Interkulturalität und soziale Kompetenzen aus und arbeitete als Psychologielehrer in der Erwachsenenbildung und gleichzeitig als Anti-Aggressionstrainer in der Jugendhilfe in Berlin. Heute lebt er zurückgezogen in Nordhessen.


Tracey Owens Patton

Dr. Tracey Owens Patton wurde als Tochter einer Schwarzen adoptierten Deutschen in den USA geboren. Sie promovierte in Kommunikationswissenschaften an der University of Utah und ist Direktorin der African American & Diaspora Studies und Professorin für Kommunikationswissenschaften im Department of Communication and Journalism an der University of Wyoming. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind kritische kulturelle Kommunikation und Rhetorik, beeinflusst von der Kritischen Theorie, Cultural Studies, Womanist Theory und Theorie der Rhetorik. Sie stellt ihre Forschungsergebnisse auf akademischen Konferenzen vor, ist Co-Autorin des Buches Gender, Whiteness, and Power in Rodeo. Breaking Away from the Ties of Sexism and  Racism (2012) und hat mehrere Aufsätzen zur Interdependenz von Gender, «Rasse» und Macht und deren kultureller, bildungspolitischer und medialer und rhetorischer Verflechtung veröffentlicht.


Rosemarie Peña

Rosemarie Peña, geboren 1958 in Viernheim, Hessen, MA, Psychologin, hat sich intensiv mit den Schicksalen der in den Nachkriegsjahren in die USA adoptierten Schwarzen deutschen Kinder auseinandergesetzt. Sie machte ihre BA-Abschlüsse in Psychologie und Deutsch und ihren MA-Abschluss in Kindheitsstudien an der Rutgers University, Camden, USA, wo sie zurzeit (2015) Doktorandin im Fach Kindheitsstudien ist. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören internationale Adoptionen und Identitätsentwicklung. Weitere Interessengebiete sind Trennungserfahrungen in der Kindheit und Visual and Material Cultural Studies. Rosemarie Peña wurde 1958 von einem afroamerikanischen Ehepaar adoptiert und lebt seitdem in den USA. Sie ist Gründerinund Präsidentin der Black German Heritage Research Association (BGHRA). Sie hat zwei erwachsene Kinder und lebt in New Jersey.


Mike Reichel

Mike Reichel, geboren 1963 in Berlin, ist Polizei-Hauptkommissar. Er studierte in seiner Heimatstadt an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, absolvierte sein polizeiliches Praktikum in Berlin-Kreuzberg und Berlin–Neukölln und ist seit 1992 stellvertretender Kommissariatsleiter. Früh hat er sich in der jungen Schwarzen deutschen Bewegung engagiert und war federführend beteiligt an der Organisation des ersten Black History Month in Berlin und an einem Austausch Schwarzer Jugendlicher zwischen Deutschland und den USA. Er hat einen Sohn und lebt in Berlin.


Ruth E. Spencer

Ruth E. Spencer, geboren 1950 in Bayern, wuchs bei ihren afroamerikanischen Adoptiveltern mit ihren Adoptivschwestern in einer Mittelklasse-Familie in Virginia, in den Südstaaten der USA auf. Sie schloss ihr Studium in Psychologie als BA am Oberlin College ab und ihr Masterstudium in Klinischer Sozialarbeit und Rechtswissenschaft an der Case Western Reserve University. Sie war als Bewährungshelferin, Sozialarbeiterin und Rechtsbeistand tätig und ist stellvertretende Leiterin der Personalabteilung am Vassar  College. Gleichzeitig hat sie seit 1996 eine außerordentliche Professur für Sozialarbeit am Smith College. In ihrer Gemeinde engagiert sie sich in Vorständen nationaler Organisationen und Sozialdienstagenturen.


Thomas Usleber

Thomas Usleber, geboren 1960 in Idar-Oberstein, absolvierte Realschule, Gymnasium und eine Ausbildung als Angestellter. 1987  zog er mit seiner späteren Ehefrau nach Dietzenbach, in der Nähe von Frankfurt/Main. Dort arbeitete er bei der Stadtverwaltung, studierte an der Verwaltungsfachhochschule und wurde 1994 Beamter auf Lebenszeit. Seitdem arbeitet er auf verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Thomas Usleber hat eine Reihe von Artikeln zu Themen wie Fremdenhass, interkulturelles Zusammenleben und Inklusion verfasst. 2002 erschien seine Autobiografie Die Farben unter meiner Haut im Brandes & Apsel Verlag.


Lita Littles Wimbley

Lita Littles Wimbley, geboren 1947 in Eschenbach, zog 1948 mit ihren Eltern, ihrer deutschen Mutter und ihrem afroamerikanischen  Vater, in die USA, wo sie mit ihren Geschwistern aufwuchs, eine Ausbildung abschloss und eine eigene große Familie gründete. Nach 25-jähriger Tätigkeit mit ihrem Mann in ihrer eigenen Werbe- und Marketing-Agentur hat sie am Jane Adams College der University of Illinois in Chicago ihren Abschluss als Sozialarbeiterin nachgeholt. Über Jahre hinweg hat sie genealogische Forschungen zu ihren deutschen und amerikanischen Familien durchgeführt.


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