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Dekolonisierung des Denkens

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Der kenianische Schriftsteller Ngugi wa Thiong'o, der seit vielen Jahren als Kandidat für den Literaturnobelpreis verhandelt wird, analysiert in seiner Essay-Sammlung Dekolonisierung des Denkens die geistigen Folgen des europäischen Kolonialismus, der Unterdrückung der Sprachen Afrikas und damit auch der Zerstörung von Kulturen.
18,00 €
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Beschreibung

2. Auflage

Sein literarisches Werk macht den kenianischen Kulturwissenschaftler und Schriftsteller Ngugi wa Thiong’o [Autor u.a. von ›Herr der Krähen‹, ›Der gekreuzigte Teufel‹ oder ›Träume in Zeiten des Krieges‹] seit vielen Jahren zu einem Kandidaten für den Literaturnobelpreis. In seiner Essay-Sammlung Dekolonisierung des Denkens analysiert er die geistigen Folgen des europäischen Kolonialismus, der Unterdrückung der Sprachen Afrikas und damit auch der Zerstörung von Kulturen.

Als das Ende der kolonialen Herrschaft erkämpft war, bestand die europäische kulturelle Dominanz fort. Europas Sprachen, sein Denken, sein Blick auf Geschichte und Gegenwart beeinflussen das afrikanische Selbstverständnis bis heute. Durch die Essays von Ngugi wa Thiong’o wird deutlich, dass die afrikanischen Sprachen ein wesentliches Mittel zur Befreiung von kolonialen Herrschafts- und Denkstrukturen sind. Denn die Sprache bildet den Grundstein für die Vermittlung von Kultur und Geschichte.

Die nun erstmals auf Deutsch vorliegende Essaysammlung wird durch aktuelle Beiträge afrikanischer Autor*innen und Wissenschaftler*innen ergänzt, die sich mit der Bedeutung auseinandersetzen, die Ngugi wa Thiong’os Thesen in ihrer Heimat erlangt haben:  Boubacar Boris Diop (Senegal), Achille Mbembe (Kamerun), Petina Gappah (Simbabwe), Sonwabiso Ngcowa (Südafrika) und Mukoma wa Ngugi, einem Sohn Ngugi wa Thiong’os.

»Das Buch bietet anschauliche Ansatzpunkte zur Reflexion über Literatur und Sprachen als Fenster zur afrikanischen Belletristik und thematisiert kenntnisreich (Neo)-Kolonialismus ebenso wir gesellschaftliche und kulturelle Verwerfung.« Rita Schäfer, welt-sichten

» … endlich ins Deutsche übersetzt … «Almut Seiler-Dietrich, Neue Züricher Zeitung


Dieser Titel ist auch als  erhältlich.

 

 

Cover in Druckqualität
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Inhaltsverzeichnis
Leseprobe-Datei
Hintergrundinfos

»Ngugi Wa Thiong'o accepts Premi Internacional Catalunya 2019.« – James Murua's Literary, 7. September 2020


Ursula Menzer über »Afrika sichtbar machen« –Deutschlandfunk, Andruck, 17. Februar 2020


Im Mai 2019 erhielt Ngugi wa Thiong'o den angesehenen Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück. Wesentlich für diese Entscheidung waren seine Essay-Sammlungen Dekolonisierung des Denkens und Moving the Centre. Hier mehr zur Begründung der Jury ...


 

»Subsahara-

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