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»Das Oral-History-Projekt Bernd Drückes zeigt sowohl die Stärken als auch die Grenzen solcher Projekte auf. Für ein Verständnis anarchistischer Geschichte und Praxis sind sie unerlässlich. Darin liegt der große Verdienst auch dieses Bandes. Gleichzeitig reichen Anekdoten und persönliche Reflexionen nicht aus, um eine starke Bewegung zu formen oder auch nur zu umreißen. Die meisten Interviewpartner*innen verwerfen ideologische Bekenntnisse. Nur Sascha Bender und Marvin Landauer vom Dortmunder Buchladen Black Pigeon zeigen sich freimütig:

›Für uns ist es wichtig, offensiv damit umzugehen, dass wir AnarchistInnen sind. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, ein Anarchistisches Zentrum zu gründen und es auch so zu nennen. Wenn wir uns immer nur hinter anderen Begriffen wie ›basisdemokratisch‹, ›links‹ oder sonstwas verstecken, werden wir niemals aus der Isolation ausbrechen, werden wir niemals eine eigenständige starke Bewegung sein.‹ Dafür gebührt ihnen Respekt.« – Gabriel Kuhn, Alpine Anarchist Productions, August 2017

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