Eva-Maria Ziege, Soziologin, Politologin, Studium in Bonn, Promotion 2001 an der Universität Potsdam, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Seminar, Humboldt-Universität zu Berlin, arbeitet an einer Habilitationsschrift zur Frankfurter Schule im amerikanischen Exil. Forschungsschwerpunkte: Wissenschaftsgeschichte, Antisemitismusforschung, Zeitgeschichte, Kritische Theorie, Gender Studies. Publikationen u. a.: "Sophie Rogge-Börner. Wegbereiterin der Nazi-Diktatur und völkische Sektiererin im Abseits", in: K. Heinsohn u. a. (Hg.), Zwischen Karriere und Verfolgung. Handlungsräume von Frauen in der nationalsozialistischen Diktatur, Frankfurt/Main 1997; Mythische Kohärenz. Diskursanalyse des völkischen Antisemitismus, Diss., Konstanz 2002; "Angekommen bei einer Theorie des Antisemitismus?", in: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte 4/2003; "Adornos 'Kritik des Weiblichen' und die frühe Kritische Theorie", in: Die Philosophin 4/2004; Das 'bewegliche' Vorurteil. Aspekte des internationalen Antisemitismus, hg. mit Christina von Braun, Würzburg 2004; im Druck: Das Feld der Frankfurter Kultur- und Sozialwissenschaften, hg. mit Richard Faber, Würzburg 2005.