Hedy Epstein, die als Kind jüdischer Eltern aus Kippenheim den Holocaust
überlebte, ist eine vielseitig engagierte Bürgerrechtlerin aus den USA..
Sie besuchte 2003, 2004 die Westbank und den Gazastreifen im Rahmen verschiedener Delegationen und nahm an Demonstrationen gegen die Trennungsanlage Israels zu den Palästinensischen Gebieten teil. Sie befindet sich auf der Rückkehr von einer Konferenz der „Frauen in Schwarz“ in Israel, wo sie Gespräche mit verschiedenen Frauen-Friedensorganisationen und israelischen und palästinensischen Vertreter/innen der Protestbewegungen führte.
Auf ihren Delegationsreisen hat die aufmerksame Beobachterin zahlreiche Fälle von Menschenrechtsverletzungen festgestellt. Ihre Vorträge in den USA lösten an vielen Orten kontroverse Debatten aus. Besonders als Überlebende des Holocausts empört sie sich über die aktuelle Situation und fragt, warum die Israelische Regierung die Lehren des Holocaust
ignoriert. Sie führt dies auch auf die Prägung Israels durch den Holocaust zurück.
Als Beitrag für den Frieden hat Hedy Epstein eine Stiftung gegründet, die israelischen und palästinensischen Kinder und Jugendliche die Gelegenheit gemeinsamen Lernens bietet.
Siehe auch:
www.hedyepstein.com