Veranstaltungen

25.3.10:

19h - München: Niels Seibert: Vergessene Proteste

Buchvorstellung mit Bildern und Filmausschnitten:

Niels Seibert: Vergessene Proteste
Internationalismus und Antirassismus 1964-1983

Do 25.03.2010 19.00 Uhr

EineWeltHaus
Schwanthalerstr. 80
80336 München
Eintritt: 3 €

Info: Petra König, Tel. 85637513, www.einewelthaus.de

Niels Seibert stellt Proteste aus der Bundesepublik Deutschland von Mitte der 1960er bis Mitte der 1980er Jahre vor: die Proteste der Studenten- und Internationalismusbewegung zu den Themen Kolonialismus und Neokolonialismus, internationale Solidarität, bundesdeutsche Ausländerpolitik sowie Flucht und Asyl.

Veranstalter: Trägerkreis EineWeltHaus München e.V. - Bibliothek, gefördert durch das Kulturreferat der LHM

26.3.10:

19h - Leipzig: Antiziganismus und Völkermordgedenken

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Leipzig 15. bis 28. März 2010

Wann? Freitag, 26. März, 19:00 Uhr
Wo Frauenkultur Leipzig e.V., Windscheidstraße 51
Was? Antiziganismus und Völkermordgedenken

Nach wie vor werden in nahezu allen Staaten Europas zahlreiche Menschen als "Zigeuner" diskriminiert und teilweise verfolgt.

Zudem scheint es unmöglich, eine Beschreibung von Roma jenseits romantisierender oder ablehnender Stereotype zu finden.

Daran hat auch die Tatsache nichts geändert, dass der Gedenkschub der 1990er auch die noch in den 1980er Jahren als die „vergessenen Opfer“ betitelten Roma ins gesamtdeutsche Erinnerungstableau integriert hat.

Die Auseinandersetzung mit dem an ihnen begangenen nationalsozialistischen Völkermord bleibt an antiziganistische Stereotype gebunden.

Yvonne Robel befasst sich mit eben dieser Verkopplung von Gedenkpolitik und Antiziganismus: Für die Zeit nach 1945 lässt sich fragen, inwieweit wir – auch im Bereich des Erinnerns – von „Kontinuitäten der Verfolgung“ sprechen können. Nur vor diesem Kontext lassen sich aktuelle Gedenkpolitiken verstehen. Dies gilt auch für die Debatte um ein zentrales Mahnmal in Berlin. Auch sie, so zeigt sich, trägt nur mehr zur Verfestigung des projektiven Bildes vom "Zigeuner" bei.

Referentin: Yvonne Robel, Hamburg, Mitherausgeberin des Sammelbandes „Antiziganistische Zustände. Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments“ (Unrast 2009)

Eintritt: 3,00 / 1,50 Euro ermäßigt

Weitere Informationen:
Frauenkultur Leipzig e.V.
Telefon 0341 2130030
E-Mail: hallo@frauenkultur-leipzig.de
Internet: www.frauenkultur-leipzig.de


antiziganistische zustände
Markus End, Kathrin Herold, Yvonne Robel (Hg.)
Antiziganistische Zustände
Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments
ISBN 978-3-89771-489-2

Antiziganismus ist ein weit verbreitetes und virulentes Phänomen, das in den westlichen Gesellschaften tief verankert ist. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen als »Zigeuner« diskriminiert und teilweise verfolgt. Gleichzeitig mangelt es an politischen und theoretischen Analysen. Das gilt auch für eine linke Kritik, die oft nicht über moralische Empörung hinaus geht. Dieser Sammelband soll zu einer breiteren und differenzierteren Diskussion und Kritik des Antiziganismus beitragen. Neben unterschiedlichen gesellschaftstheoretischen Ansätzen werden internationale Fallstudien zu Italien, Kosovo und Rumänien ebenso bearbeitet wie der Bereich medialer Repräsentationen und die Verwerfungen im bundesdeutschen Gedenken an den nationalsozialistischen Massenmord. Eine Kritik der Mehrheitsgesellschaft tritt hierbei an die Stelle eines nicht selten antiziganistischen Schreibens über Roma.

Vorwort von Rudko Kawczynski

Markus End, Kathrin Herold und Yvonne Robel
Antiziganistische Zustände – eine Einleitung
Virulenzen des Antiziganismus und Defizite in der Kritik

3.5.10:

18h - Punk Of Color Panel in Hamburg!

www.punkofcolor.com

a new meaning for poc


Punk, Afro & Black Rock Culture | LIVE PANEL - Freitag, 05.03.2010, ab 18h, Bar227, Max-Brauer-Allee 227, HAMBURG | Im Rahmen der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe Black History Month Hamburg (vom 30.01.2010 - 07.03.2010)
Wurzeln, Darreichungsformen und (Sub-)Kulturen Schwarzer Rockmusik!

A new meaning for P.O.C.!