Cover in groß "Moving the Centre"
Ngugi wa Thiong´o

Moving the Centre

Essays über die Befreiung afrikanischer Kulturen

Mit einem Vorwort von aus dem kenianischen Englisch von Jörg W. Rademacher

ISBN: 3-928300-27-X
Ausstattung: br., 220 Seiten
Preis: 16.00 Euro

herausgegeben vom Arbeitskreis Afrika, Münster (AKAFRIK)

Ngugis Essays sind ein wichtiger Beitrag, den Begriff "Multikultur" inhaltlich zu füllen, und zwar aus einem peripheren Blickwinkel und in einem "weltkulturalistischen" Kontext.

"In den Betrachtungen und Schlußfolgerungen werden die politischen und gesellschaftlichen Realitäten einer schonungslosen Kritik unterworfen [...] spannende und zum Teil auch provokante Lektüre."
Asien-Afrika-Lateinamerika No. 2


Inhalt

Vorwort der Herausgeber 9
Vorwort des Autors zur englischen Ausgabe 13

I Die Befreiung der Kulturen vom Eurozentrismus
1 Das Zentrum verlagern 20
Auf dem Weg zu einem kulturellen Pluralismus
2 Raum schaffen, damit hundert Blumen blühen können 31
Der Reichtum einer allgemeinen globalen Kultur
3 Die Universalität regionalen Wissens 46
4 Imperialismus der Sprache 51
Englisch, eine Welt-Sprache?
5 Kultureller Dialog für eine neue Welt 64
6 Der kulturelle Faktor im neokolonialen Zeitalter 69

II Die Befreiung der Kulturen von den kolonialen
Hinterlassenschaften
7 Der Schriftsteller in einem neokolonialen Staat 84
8 Der Widerstand gegen das Verdammungsurteil 102
Die Rolle der Kopfarbeiter
9 Die Rolle des Wissenschaftlers bei der Entwicklung
der Literaturen Afrikas 109
10 Postkoloniale Politik und Kultur 116
11 In Mois Kenia ist Geschichte subversiv 125
12 Aus den Korridoren des Schweigens 131
Der Exilierte schreibt zurück
13 Imperialismus und Revolution 139
Bewegungen für sozialen Wandel
III Die Befreiung der Kulturen vom Eurozentrismus
14 Die Ideologie des Rassismus 146
Krieg gegen Frieden innerhalb von und
zwischen den Nationen
15 Rassismus in der Literatur 157
16 Ihr Koch, ihr Hund 164
Karen Blixens Afrika
17 Biggles, Mau Mau und ich 168
18 Black Power in Großbritannien 174
19 Der lange Marsch zur Freiheit 180
Willkommen daheim, Mandela!

IV Matigari, Träume und Alpträume
20 Das Leben, die Literatur und eine Sehnsucht
nach der Heimat 188
21 Matigari und die Träume von einem geeinten Ostafrika 193

Glossar 214
Danksagungen 217


Vorwort des Autors zur englischen Ausgabe


Den Titel dieser Essay-Sammlung habe ich von der ersten Arthur-Ravenscroft-Vorlesung übernommen, die ich am 4.12.1990 an der Universität Leeds gehalten habe. Die Reden und Aufsätze sind jedoch zu diversen Anlässen zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten entstanden.
Der früheste Vortrag, ‘Ihr Koch, ihr Hund. Karen Blixens Afrika’ wurde 1981 in Kopenhagen gehalten. Er rief in Dänemark einen Aufschrei der Empörung hervor, wo Karen Blixen alias Isak Dinesen zu dieser Zeit für eine Heilige gehalten wurde. Eine rassistische Heilige? Obwohl ich direkt aus ihren Büchern Out of Africa und Shadows on the Grass zitiert habe, wurde ich der Übertreibung bezichtigt. Bei dem letzten Text, ‘Postkoloniale Politik und Kultur’, handelt es sich um die Niederschrift eines Vortrags, den ich während einer einmonatigen Australienreise im September 1990 an der Universität von Adelaide gehalten habe. Er beschreibt die Fortexistenz von Karen Blixens Afrika in Kenia über das Ende der Kolonialherrschaft hinaus. Ansonsten entstand der größte Teil der vorliegenden Texte zwischen 1985 und 1990. Somit fallen die Texte mit Ausnahme des Kopenhagener Vortrags in die Zeit, als ich außerhalb Kenias im Exil lebte.
Zwei Texte bereiten mir besondere Freude, ‘Englisch, eine Welt-Sprache?’ und ‘Der lange Marsch zur Freiheit: Willkommen daheim, Mandela!’, weil es sich um Übersetzungen der Gikuyu-Originale handelt. Der erste war Teil eines BBC-Seminars über Englisch als mögliche Weltsprache, das am 27. Oktober 1988 abgehalten wurde. Die Übersetzung wurde später durch den BBC World Service gesendet. Die englische Version mit dem Titel ‘English: A Language for the World’ und die Originalversion in Gikuyu, ‘Kiingeretha, Ruthiomi rwa Thi Yoothe? Kaba Githwairi!’ wurden zum ersten Mal in der Ausgabe des Yale Journal of Criticism vom Herbst 1990 publiziert. Der zweite Text, der den historischen Moment der Freilassung Nelson Mandelas behandelt, wurde von dem in New York ansässigen afrikanisch-amerikanischen Nachrichtenmagazin EMERGE in Auftrag gegeben und erschien als Leitartikel in der Ausgabe von März 1990. Zwar ist die Gikuyu-Originalversion des Textes über Sprache in Yale Journal of Criticism herausgegeben worden, aber der Gikuyu-Originaltext über Mandela liegt, neben einer beträchtlichen Zahl anderer Texte, noch in meiner Schublade. Trotz ihrer unterschiedlichen Zweckbestimmung illustrieren die beiden Texte die Schwierigkeiten derjenigen, die theoretische, philosophische, politische und journalistische Prosa in einer afrikanischen Sprache verfassen, insbesondere wenn sie im Exil geschrieben wird. Beispielsweise ist die Gikuyu-Sprachgemeinschaft hauptsächlich in Kenia ansässig. Weder innerhalb Kenias noch außerhalb existieren Zeitschriften oder Zeitungen in dieser Sprache. Das gleiche gilt für alle anderen afrikanischen Sprachen in Kenia, bis auf die im ganzen Land verbreitete Sprache Kiswahili. Dies bedeutet, daß es den Autoren, die in afrikanischen Sprachen schreiben, an Sprachrohren für ihre Publikationen mangelt und damit auch an Plattformen für eine kritische Auseinandersetzung derer, die diese Sprachen benutzen. Sie können ihre Werke lediglich in Übersetzungen veröffentlichen oder sich ansonsten einen Platz in europäischsprachigen Zeitschriften ausborgen, beides sicherlich keine Ideallösungen. Diese Situation ist nicht sehr günstig für die Entwicklung eines adäquaten Begriffsapparates für die moderne Technologie, Wissenschaft und Kunst in diesen Sprachen. Der Zuwachs an Schrifttum in afrikanischen Sprachen wird eine Gemeinschaft von Wissenschaftlern und Lesern ebendieser Sprachen brauchen, die die Fülle an Literatur über moderne Technologie, Kunst und Wissenschaft in sie hineintragen. Dafür brauchen sie entsprechende Plattformen. Es ist ein Teufelskreis. Daher spiegeln die beiden Texte wider, wie ich mich in den Kampf darum einmische, das Zentrum unseres literarischen Engagements von europäischen Sprachen weg und hin zu einer Vielzahl von Standorten in unseren Sprachen zu verlagern. Gleichzeitig illustrieren sie auch die Enttäuschungen auf dem Weg zu einer sofortigen und erfolgreichen Verwirklichung dieses Ziels unter den gegenwärtigen Bedingungen auf unserem Kontinent, der nicht an sich selbst glaubt. Schwierigkeiten in der Natur und im Leben sind jedoch dazu da, überwunden zu werden. Ohne Kampf gibt es keinen Fortschritt, hat Hegel gesagt. Der Kampf um die Entkolonisierung der Vorstellungskraft dauert an, und die beiden Texte treten zu meinen anderen Schritten – im Roman, im Drama und in Kindergeschichten – auf einer sicherlich langen Reise hinzu.
Obwohl diese Vorträge und Aufsätze zu diversen Anlässen zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten geschrieben wurden, wurde mir klar, daß bestimmte vorherrschende Annahmen und wiederkehrende Themen und Anliegen sie miteinander verbinden.
Zunächst einmal ist da die Annahme, daß man, will man die Dynamik, die Dimensionen und Funktionsmechanismen einer Gesellschaft – einer jeden Gesellschaft – gänzlich verstehen, kulturelle Aspekte nicht völlig von wirtschaftlichen und politischen trennen kann. Quantität und Qualität des Reichtums in einer Gesellschaft, die Art seiner Organisation von der Produktion bis hin zur Verteilung, wirken auf die Art und Weise ein, wie Macht organisiert ist, und werden selbst wiederum davon beeinflußt. Dies alles wirkt seinerseits auf die Werte dieser Gesellschaft ein und wird von ihnen beeinflußt, so wie sie sich in der Kultur der Gesellschaft verkörpern und ausdrücken. Reichtum, Macht und Selbstbild einer Gesellschaft sind nicht voneinander zu trennen.
Die andere Annahme bezieht sich darauf, daß sich jede Gesellschaft wandelt. Nichts, nicht einmal die Kultur in einer Gesellschaft, kann für sich in Anspruch nehmen, bereits in der besten aller möglichen Welten angekommen zu sein. Da aber Kultur gleichzeitig ein Produkt der gesellschaftlichen Entwicklung und ein Aufbewahrungsort für alle Werte ist, die die verschiedenen sozialen Schichten in dieser Gesellschaft mit der Zeit hervorgebracht haben, ist sie hinsichtlich des Zusammenhalts einer bestimmten Gesellschaft konservativer als die sich vergleichsweise schneller verändernden Bereiche Wirtschaft und Politik. Kultur verleiht der Gesellschaft ihr Selbstbild, indem sie sich von den wirtschaftlichen und politischen Bereichen fernhält. Daher neigt sie dazu, sowohl neutral (als Ausdrucksmittel für alle und zugänglich für alle) als auch unveränderlich zu erscheinen, als ein sicherer Hort für alle Glieder der Gesellschaft. Daher spricht man in verschiedenen Gesellschaften von ‘unseren Werten’. Jedoch können als Ergebnis der Bewältigung der internen Widersprüche dieser Gesellschaft im Rahmen einer empfindlichen oder gar stürmischen Beziehung zur externen Umgebung Veränderungen eintreten, seien sie nun evolutionärer oder revolutionärer Art. In diesem Sinne ist die Gesellschaft wie ein menschlicher Körper, der sich als Ergebnis interner Zell- und anderer biologischer Prozesse entwickelt – Absterben, neues Wachstum und alle ihre verschiedenen Kombinationen – und auch in externen Beziehungen mit der Luft und anderen Faktoren seiner Umgebung steht. Luft und Nahrung, die der Körper im Kontakt mit der Umwelt aufnimmt, werden verdaut und damit zum integralen Bestandteil des Körpers. Das ist normal und gesund. Es kann jedoch passieren, daß die Kraft des von außen einwirkenden Faktors zu groß ist. Er wird nicht organisch verarbeitet, und der Körper kann sogar absterben. Überschwemmungen, Erdbeben, der Wind, zuviel oder zu wenig Luft, vergiftetes oder gesundes Essen, Völlerei und Trunksucht sind alles äußere Faktoren oder Aktivitäten, die etwas mit der Aufnahme der Außenwelt zu tun haben, und sie können den Körper negativ beeinflussen. Dasselbe gilt für die Gesellschaft. Alle Gesellschaften entwickeln sich im externen Kontakt mit anderen Gesellschaften, und zwar auf wirtschaftlicher, politischer und kultureller Ebene. Unter ‘normalen’ Umständen ist eine bestimmte Gesellschaft in der Lage, fremde Einflüsse aufzunehmen, zu verarbeiten und sich zu eigen zu machen. Aber im Falle externer Vorherrschaft, z.B. durch Eroberung, sind Veränderungen nicht das Ergebnis der Verarbeitung interner Konflikte und Spannungen und entstehen somt nicht aufgrund einer organischen Entwicklung der Gesellschaft, sondern werden ihr von außen aufgezwungen.
Das kann zu einer gesellschaftlichen Deformation führen, zu einem totalen Kurswechsel oder sogar zum Aussterben der Gesellschaft. Ein Zustand externer Vorherrschaft und Kontrolle schafft genausowenig das notwendige Klima für das kulturelle Wohlbefinden einer Gesellschaft wie ein Zustand interner Vorherrschaft und Unterdrückung.
So können völlig isolierte Kulturen innerlich verdorren, austrocknen oder verschwinden. Kulturen, die von anderen vollkommen beherrscht werden, können verkrüppelt, deformiert werden oder aussterben. Kulturen jedoch, die sich verändern und die konstante Dynamik interner Beziehungsgeflechte widerspiegeln und die ein ausgewogenes Geben und Nehmen mit den externen Beziehungsgeflechten aufrechterhalten, sind gesund. Daher betone ich in diesen Aufsätzen immer wieder den erstickenden und letztlich zerstörerischen Charakter kolonialer und neokolonialer Strukturen. Eine neue Weltordnung, die nichts anderes ist als die weltweite Vorherrschaft neokolonialer Verhältnisse, die durch eine Handvoll westlicher Nationen kontrolliert werden – ob durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen oder nicht –, ist eine Katastrophe für die Völker der Welt und ihre Kulturen. In der Tat müssen sich Kulturen einander annähern und sich gegenseitig beeinflussen; aber dies muß auf der Grundlage von Gleichheit und wechselseitigem Respekt geschehen. Dem Ruf nach einer westlich orientierten neuen Weltordnung sollte man mit einem unablässigen Ruf nach einer neuen, gerechteren internationalen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Ordnung innerhalb der und zwischen den Nationen entgegentreten, einer Weltordnung, die die Vielfalt der Völker und Kulturen widerspiegelt: daher auch der Kampf für die Befreiung der Kulturen.
Aus all diesem erwächst das Thema der ‘Verlagerung des Zentrums’, das diesem Sammelband zugrunde liegt und damit auch seinem Titel. Es ist mir ein Anliegen, das Zentrum in mindestens zweierlei Hinsicht zu verlagern. Zum einen besteht die Notwendigkeit, das Zentrum von seiner für selbstverständlich erachteten Position im Westen auf eine Vielzahl von Sphären in allen Kulturen der Welt zu verlagern. Eurozentrismus ist der Begriff dafür, den Westen für das naturgemäße Zentrum des Universums zu halten. Diese Vorstellung entwickelte sich mit der Beherrschung der Welt durch eine Handvoll westlicher Nationen:
Eurozentrismus [sagt Samir Amin in seinem gleichnamigen Buch] ist ein kulturelles Phänomen in dem Sinne, daß er die Existenz absolut verschiedener kultureller Konstanten voraussetzt, die den Lauf der Geschichte bei den unterschiedlichen Völkern bestimmen. Eurozentrismus ist deswegen antiuniversell, weil er nicht darauf abzielt, mögliche Gesetzmäßigkeiten zu finden, die der menschlichen Evolution zugrunde liegen. Er stellt sich jedoch als universell dar, weil er vorgibt, daß eine Nachahmung des westlichen Modells durch alle Völker die einzige Lösung für die Herausforderungen unserer Zeit sei.
Die eurozentrische Weltanschauung manifestiert sich, obwohl sie in allen Bereichen anzutreffen ist – in der Wirtschaft, in der Politik usw. –, besonders auf dem Gebiet der Sprachen, der Literatur, der Kulturwissenschaften und in der allgemeinen Organisation der Fachbereiche für Literatur an den Universitäten in vielen Teilen der Welt. Die Ironie liegt darin, daß sogar das wirklich Universelle im Westen vom Eurozentrismus gefangengenommen wird. Die westliche Zivilisation selbst wird zur Gefangenen, deren Gefängniswärter ihre eurozentrischen Interpreten sind. Am gefährlichsten jedoch ist der Eurozentrismus für das Selbstvertrauen der Völker der Dritten Welt, wenn er zum integralen Bestandteil ihrer intellektuellen Vorstellung vom Universum wird.
Mein zweites Anliegen ist noch bedeutsamer, wenngleich darauf in diesen Aufsätzen nicht so ausführlich eingegangen wird. In fast allen Nationen liegt heutzutage die Macht bei der herrschenden Gesellschaftsschicht, einer männlichen, bürgerlichen Minderheit. Da aber viele dieser Minderheiten in der Welt immer noch durch den Westen beherrscht werden, sprechen wir von der Vorherrschaft einer eurozentrischen, bürgerlichen, männlichen und rassischen Minderheit in der Welt, auch im Westen. Daraus ergibt sich auch die Notwendigkeit, das Zentrum von jedem Establishment einer Minderheitenklasse innerhalb der Nationen in Richtung auf die wirklich kreativen Zentren in der arbeitenden Bevölkerung auf der Basis der Gleichheit der Geschlechter, Rassen und Religionen zu verlagern.
Die Verlagerung des Zentrums in beiderlei Hinsicht – im Verhältnis zwischen den Nationen und innerhalb der Nationen – wird dazu beitragen, die Kulturen der Welt von den restriktiven Mauern des Nationalismus, der Klassen- und Rassenzugehörigkeit sowie der Geschlechterdifferenz zu befreien. In diesem Sinne bin ich ein unverbesserlicher Universalist. Denn ich glaube, daß wahrer Humanismus – so sehr er auch in den Geschichten und Kulturen der verschiedenen Völker der Erde auch verwurzelt ist – mit seiner weltumspannenden Kraft unter den Völkern der Erde blühen kann, ohne seine Wurzeln in regionaler und nationaler Individualität zu verlieren. Dann wird, um mit Marx zu sprechen, der menschliche Fortschritt aufhören, der heidnischen Gottheit zu ähneln, die Nektar ausschließlich aus den Schädeln der Erschlagenen zu trinken pflegt.
Es ist meine Hoffnung, daß dieser Sammelband etwas zu der Diskussion darüber beisteuert, wie man den Kampf für die Befreiung der Kulturen in der Welt am besten führen und gewinnen kann. Das Machtzentrum zu verlagern, ist für mich ein wesentlicher Schritt, um das Ungleichgewicht der letzten vierhundert Jahre auszubalancieren.

Ngugi wa Thiong’o, Yale, New Haven 1994

Der Autor

Ngugi wa Thiong’o wurde 1938 in Limuru, Kenia geboren. Bereits während seines Studiums an der Makerere University of Kampala veröffentlichtete er seine ersten Schriften. Sein radikaler Einsatz für demokratische Verhältnisse in Kenia führte zu mehreren Verhaftungen, bei denen Ngugi immer wieder Folterungen ausgesetzt war. 1982 mußte Ngugi ins Exil nach London gehen. Zur Zeit lebt er in den USA und lehrt dort Literaturwissenschaften an den Universitäten von New York und Yale.

Aus der Rubrik: Politik - Antirassismus